BHKW (Blockheizkraftwerk)

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine modular aufgebaute Energieanlage zur Erzeugung von elektrischem Strom und Wärme, die vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben wird. Verlustreicher Energietransport wird vermieden, Nutzwärme wird in ein Nahwärmenetz einspeist. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) setzen dazu das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung ein.

Der höhere Gesamtnutzungsgrad eines BHKW gegenüber der konventionellen Verknüpfung von lokaler Heizung und zentralem Großkraftwerk ergibt sich aus der Nutzung der Abwärme der Stromerzeugung direkt am Ort der Entstehung. Der Wirkungsgrad der Stromerzeugung liegt dabei, abhängig von der Anlagengröße, zwischen etwa 25 und 50%. Durch die ortsnahe Nutzung der Abwärme wird die eingesetzte Primärenergie aber zu 80 bis über 95% genutzt! BHKW können so bis zu 40% Primärenergie einsparen.

Als Antrieb für BHKW setzt die Senergie GmbH gasbefeuerte Verbrennungsmotoren ein. Unter 50 kW werden diese auch Mini-BHKW genannt und dienen zur Versorgung von einzelnen Gebäuden. Je nach Eigenbedarf und Betreibermodell kann die Überproduktion eines BHKW (oder auch mehrerer BHKW) in das öffentliche  Stromnetz eingespeist werden.

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