Energie aus Erd- und Flüssiggas

Erdgas und das in petrochemischen Prozessen abfallende Flüssiggas spielen in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle: Es bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten (für die Heizung, Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung, als Kraftstoff) und lässt sich sehr effizient und komfortabel einsetzen. Diese Gase sind die emissionsärmsten Energieträger mit den niedrigsten CO2-Emissionen unter den fossilen Brennstoffen. Bei der Verbrennung entstehen praktisch keine Staub-Emissionen. Erd- und Flüssiggas kann in vielen Anwendungen andere Energieträger ersetzen, die höhere Umweltbelastungen verursachen. So stellt Erdgas mit einem Anteil von 47% die wichtigste Säule in der Wohnanlagenbeheizung Deutschlands dar. Erdgas ist der wichtigste Energieträger zum Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Blockheizkraftwerken.

Stets aber ist der Anteil an Methan sehr hoch, er kann durchaus über 90 Prozent betragen. Mit Blick auf seine weitere Verwertung ist Methan die wichtigste Substanz im Erdgas.

Die gekoppelte Strom- und Wärmeerzeugung mit Blockheizkraftwerken (BHKW) und Gasturbinen (in dezentraler Stromerzeugung) gehört zu den effizientesten Verwendungen von Erd- und Flüssiggas. Mit 90 Prozent und mehr erreichen solche Anlagen einen sehr hohen Gesamtnutzungsgrad. Besonders geeignet sind sie für den Einsatz in Objekten mit ganzjährig hohem Wärmebedarf, wie z. B. Wohnsiedlungen, Schwimmbäder und Krankenhäuser sowie Gewerbe und Industrie mit Prozesswärmebedarf oder hohem Warmwasserverbrauch.

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